Hei-Tiki Fotografie

Björn Vilcens

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Familienfotos sind mir mit die liebsten Fotos.

Es macht einfach Freude mit Familien gemeinsam einen tolle Zeit zu erleben, die Dynamik und die Emotionen zu spüren und das alles auch noch zu fotografieren. Besonders die Emotionen von Kindern sind so ehrlich, dass es jedes mal eine wahre Freude ist.

Ich zeige auf meinem Fotos Familien und Kinder so wie sie sind und wie ich sie wahrnehme. Auf meinen Fotos muss ein Kind nicht immer lächeln, sondern darf einfach Kind sein. Das ist mir persönlich wichtig.

Natürlich mache ich auch "normale" Familienportraits von euch, aber wie ihr an meinen Fotos sehen könnt, eben nicht nur.

Bei mir sind übrigens auch Tiere (ob klein, oder groß) oder "besondere" Familien herzlich Willkommen.

Falls ihr Interesse habt, dass ich von euch und euren Lieben auch Fotos mache oder Fragen habt, dann schreibt mir einfach eine Email an
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Hallo,

heute möchte ich euch ein interessantes Buch zum Thema Portrait-Fotografie vorstellen:

„Gesichter fotografieren“ von Georg Banek, Cora Banek.

Wie der Titel bereits nahelegt ist der Fokus dieses Buches die gekonnte Abbildung des Gesichts des Porträtierten. So sind die meisten Beispielbilder Closeups bzw. eng beschnittene Oberkörper Portraits.

Inhalt:

Das Buch ist 167 Seiten kurz und in insgesamt 90 kurzen Kapitel werden die verschiedenen Aspekte der  Porträtfotografie betrachtet.

Der erste Teil widmet sich den Grundlagen. Dazu zählen neben allgemeine Punkten zur Gesichtsform, einem kurzen Exkurs zu den beiden Gesichtshälften und deren Wirkung (war sehr interessant für mich zu sehen) auch ein Kapitel über die „passende Brennweite“ zur Portrait-Fotografie.

Der zweite Teil geht dann intensiv auf das Gesicht ein und wie man die verschiedene Merkmale (Mund, Augen, etc.) betonen kann.
Besonders gut haben mir hier die Kapitel zum Thema exaktes Fokussieren, die Kapitel zur unterschiedlichen Wirkung von Blickführung und die zum Thema Nasenschatten gefallen.

Im dritten Teil wird die Mimik behandelt.
Dieser Teil war für mich mit der interessanteste. Es wird die Wirkung der verschiedenen Arte von Mimik dargestellt und darüber hinaus werden Tipps gegeben, wie man die verschiedenen Emotionen „herausarbeiten kann“. Ganz konkret wird hier der Fotograf in die Pflicht genommen, dass Model mit entsprechenden Mittel zu leiten (z.B. über Geschichte, , konkrete Anweisung usw.). Dazu gibt es anschauliche Tipps aus der Praxis. Sehr schön.

Teil vier wird über die Kopfhaltung geschrieben. Neben den verschiedenen Profilarten, werden u.a. die Themen der vertikalen Perspektive und die Wirkung der Körperhaltung besprochen.

Teil fünf beschäftigt sich mit Frisuren und Makeup und welche Basics der Fotograf hier kennen sollte.

Teil sechs geht es um Accessoires und Kleidung zur Unterstreichung der Bildwirkung.

Teil sieben geht auf die Prinzipien des Lichtsetzung ein. Hier werden neben verschiedenen Lichtformern und Diffusoren wird auch die Wirkung der verschiedenen Lichtrichtungen beschrieben
In diesem Kapitel wären einige „Vorher/Nachher“ Bilder zur Veranschaulichung der Wirkung der verschiedenen Lichtformer interessant gewesen.

Teil acht wird die Gestaltung besprochen. Also die Wirkung von Hoch / Querformat, Bildaufbau, Linienführung , schwarzweiß contra Farbe, etc. . Interessant fand ich auch das Kapitel 90 in dem kurz über die Gestaltung am PC gesprochen wird und wo man hier die Grenze ziehen sollte. Es ist sicherlich ein subjektiver Punkt, der immer wieder für Diskussionsstoff führt. Unstrittig ist aber die Aussage dass man versuchen sollte bereits bei der Aufnahme das bestmögliche Bild zu bekommen und dieses dann in der Nachbearbeitung nur noch zu verfeinern.

Gear / Ausrüstung / Technik ???

Generell ist dieses Buch nicht sehr techniklastig. Wer detaillierte Lichtsetups, Empfehlungen für konkrete Objektive und Ausrüstung erwartet, wird in diesem Buch nicht fündig werden. Gerade aber, dass es keine konkreten Tipps zu Objektive, Kamera(-Marken) und Ausrüstung beinhaltet, finde ich sehr erfrischend. Dadurch wart das Buch eine gewisse Neutralität und überlässt des der Leserin dem Leser (und dessen Budget) welche Ausrüstung sie oder er nutzt.

Bezüglich der Lichtsetups wäre es schon interessant zu erfahren, wie einige der Bilder entstanden sind (Hier spricht die Neugierde aus mir hinter die Kulissen zu schauen ;-).). Dies ist aber meiner Meinung nach nicht der Fokus des Buches ist.

Bilder

Zu den Beispielbilder kann ich sagen, dass diese alle ansprechend sind und das im Kapitel behandelte Thema in den meisten fällen anschaulich macht. Bei einigen Kapitel hätte ich mir mehr Vergleichs- bzw. Vorher-/Nachher-Bilder  gewünscht, um den Effekt zu verdeutlichen. Ein zwei Bilder fallen leider qualitativ etwas ab durch Artefaktbildung ab, was aber nur ein optischer Makel ist.
Update: ich habe eine Info von der Autorin bekommen, dass diese Artefakte durch einen Fehler im Druck entstanden sind und in aktuellen Ausgaben behoben sein sollten. Da hatte ich wohl pech gehabt.

Fazit

Mir persönlich gefällt das Buch sehr gut. Es hat für mich den Charakter eines Nachschlagewerks. Mir hat es Impulse gegeben mich mit einigen der in den Kapitel behandelten Themen tiefer auseinander zu setzen.

Ich denke, dass dieses Buch auch mit dieser Absicht geschrieben wurde. Leider fehlt mir ein kurzes Vorwort, dass die Absicht des Buches näher darlegt.

Finales Fazit: Wer sich intensiver mit der Portrait-Fotografie auseinander setzen möchte und dafür Impulse benötigt, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Auch als kleines Nachschlagewerk zu verschiedenen Themen ist es sehr gut geeignet.

Wenn euch meine Rezension gefallen hat, dann teilt sie.

Gruß

Björn

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Gesichter fotografieren: Ausdrücke einfangen und inszenieren (Edition Espresso)
Cora Bane, Georg BanekEdition Espresso

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