Schlappeportraits

In der Region, in der ich wohne gibt es eine außergewöhnlichen Faschings-Brauch. Man macht sich hier „schwarz“ bzw. „schlappisch“ und begeht die Faschingszeit nach dem Motto so „dreckig“ wie möglich. Neben dem „schwarz machen“ kommen vielfältige Kleidungsstücke zum Einsatz. Traditionell Felle, Gardinen, Kuscheltiere, Körnchen, Schmuck, … Die „Schlappe“ bewerfen sich aber auch mit Trockenfarbe, so dass es neben dem schwarz auch unglaublich viele Farbtupfer zu sehen gibt.

Mich als Zugezogener („Noigeflickte“ wie man hier so schön im Dialekt sagt) hat diese Art Fasching zu feiern von Anfang an fasziniert. Besonders daran, diese extreme Verwandlung die einzelne Personen in der Faschingszeit durchmachen. Diese Verwandlung möchte ich mit meinen Schlappe-Portraits in einem Bildband festhalten.

Der Bildband ist bisher leider noch nicht fertig und auch einige der Fotos warten noch auf die Bearbeitung. Aber ich halte immer noch an meinem Plan fest. Es wird einen Bildband geben.