Hallo ihr Lieben,

nachdem in den nächsten Tagen mehrere Photosession anstehen, bei denen es etwas mehr Lichtleistung benötigt, wurde es Zeit dass ich mir einen Studio-Blitz anschaffe.

Der nachfolgende Tests ist ist kein systematischer Test unter Laborbedingungne sonder spiegelt meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen wieder.

Nach etwas Rechereche ist meine Wahl auf den Jinbei Milestone MSN-400 II (Vertrieb durch foto-morgen(*)) gefallen.

Der Blitz bietet einige interessante Leistungsdaten:

  • 400 Ws (weitere Modelle bis 800Ws)
  • Einstelllicht mit 300 W (max)
  • Einstellbereich über 7 Blendenstufen ! -> 1/1 – 1/128 in 1/3 Schritten (Regelbereich bis runter auf  3,125 Ws)
  • Abbrenndauer (leider nur T.05 vom Hersteller angeben) bis runter zu 1/10000s
  • Blitzfolge 0,3s – 1,3s
  • Bowsens-S Anschluss für vielfältige und günstige Lichtformer!
  • Steuerung über optionale Fernbedienung TRS
  • Integrierter Schirmhalter

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Der MSN-400 ist nicht der günstigste Blitz den Jinbei anbietet. Die Firma bietet mittlerweile einige Einsteigermodelle für noch weniger Geld an, allerdings muss man hier Abstriche an verschiedenen Punkte machen u.a. Regelbarkeit und Einstelllicht.

Mir waren insbesondere der große Regelbereich und das starke Einstelllicht wichtig.

 

Lieferumfang:

  • Kompaktblitz
  • Kaltgeräte-Stecker
  • Transport-Schutzklappe für Blitzröhre
  • Pyrex-Schutzglas
  • Blitz

Nicht enthalten ist die Fernbedienung Jinbei TRS. Diese muss man zusätzlich bei foto-morgen(*) beziehen, ist in meinen Augen allerdings eine lohnenswerte Investition.

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Erste Eindrücke:

Das Display ist sehr gut ablesbar und die Bedienung ist einfach. Es gibt für jede Funktion einen Knopf.

Die Halterung des Blitzes wirkt massiv ist aber etwas schwergängig.

Mich persönlich stört, dass einige Tastendrücke mit einem nicht abschaltbaren Piepsen

Der Lüfter läuft permanent und ungeregelt und für mein Empfinden relativ laut.

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Verarbeitung:
Der Blitz ist sehr massiv und schwer. Allerdings ist er zu großen Teilen aus (wertigem) Plastik gefertigt.

Gewicht: 2,3 kg

Maße: 140 x 239 mm

Bedienung:

Absolut unkompliziert. Die Stärke des Blitzes wird über eine Drehregler in 1/3 Blenden eingestellt. Alternativ kann dies auch per Fernbedienung geschehen.
Der Blitz blitzt bei der Reduktion der Leistung nicht ab, sondern „verbrät“ die Leistung intern und quittiert dies dann mit einem Piepsen.

Neben der (abschaltbaren) akustischen Information, dass der Blitz geladen ist, kann dies auch

Ein Nachteil ist, dass das Einstelllicht nur auf proportional, 0% oder 100% einstellen läßt. 300W sind schon sehr hell ;-).

Das Licht:

Aktuell verwende ich meist den Standard Reflektor mit und ohne Grid bzw. einen 150 cm Reflexschirm. Bei letzterem kann der Blitz je nach Abstand zum Motiv schon an die Grenzen der Leistungsfähigkeit kommen.

Was hier störend auffällt ist, dass der Blitz auch blitzt, wenn er noch nicht 100% geladen ist. Gerade in schnellen Bildfolgen ist ein deutlicher Helligkeitsabfall zwischen den einzelnen Bildern zu sehen, wenn man die Leistung zu hoch einstellt.

Für mich persönlich störende Farbverschiebungen sind mir bisher keine aufgefallen. Allerdings habe ich keine systematischen Tests in diese Richtung gemacht. Hier könnt ihr einen entsprechenden Test finden (Thx an Sören für den Hinweis:) Link.

Hier einige Bilder die mit dem Blitz entstanden sind:

 

Geschwindigkeit: 

Der Blitz selbst hat eine sehr kurze Abbrenndauer und eignet sich dadurch sehr gut schnelle Bewegungen einzufrieren. Um dies zu testen habe ich das warme Wetter genutzt und einige Fotos mit Water-Wigs gemacht. Das Platzen der Wasserbomben stellt eine ziemliche Herausforderung an die Schnelligkeit des Blitzes. Hier die Ergebnisse:

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Und vergrößert:

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Das Bild wurde nur mit den Standard Einstellungen in Lightroom bei der RAW konvertierung geschärft. Man sieht sehr schön, dass sich der Blitz hier sehr gut schlägt wenn man den Preis in Betracht zieht.

Resumé:

Vorteile:

  • Großer Regelbereich
  • Schnelle Blitzfolge
  • Starkes Einstelllicht
  • Bowsen-S Anschluss für einen große Auswahl an Lichtformern

Nachteil:

  • Blitzt auch, wenn der Blitz nicht vollständig geladen ist. Dadurch bei Serienbildern (scheint wohl eine Jinbei Krankheit zu sein die bereit in Tests verschiedener anderer Jinbei Blitze angemerkt wurde.
  • Permanent laufender (ungeregelter)Lüfter
  • Bedienungsanleitung nur auf relativ schlechtem Englisch (Wobei die Bedienung eigentlich selbsterklärend ist)
  • Beim Einsatz eines Schirms ist die Verwendung eines Reflektors nur möglich mit einem zusätzlichen Schirmhalter

Mittlerweile hat der Blitz schon 10 Shootings von Einzelpersonen über Gruppen bis hin zu einen Shooting in einem Kindergarten mitgemacht.

Dabei hat er sich sehr gut geschlagen. Bis auf das oben genannte Manko, dass der Blitz auch blitzt wenn er nicht vollständig geladen ist, habe ich bisher keine Probleme gehabt.

Falls euch mein Test gefallen hat, dann dürft ihr diesen gerne teilen.

Euer Björn

 

(*) Affiliate-Link

19 Comments
  • Super Test! Danke für die Info. Bin momentan auch am überlegen diesen zu kaufen. Ich finde vor allem die kurze Abrenndauer sehr interessant. Du hast nicht vielleicht auch mal den Jinbei Digital Pioneer in der Hand gehabt oder verwendet? Ein Vergleich dieser zwei Modelle wäre sehr toll ;).

    Beste Grüße aus Österreich

    • Guten Morgen Daniel,

      sehr gern geschehen. Leider habe ich den Digital Pioneer noch nicht benutzt und bin momentan mit zwei Studioblitzen sehr gut bedient :-).
      Vor ca. drei Monaten habe ich mir noch einen Jinbei Freelander gekauft und bin damit auch sehr zu frieden.
      Zwei „Krankheiten“ haben beide Blitze: Sie zünden bevor sie voll geladen sind und Farbabweichungen. Vermute, dass es mit dem Pioneer ähnlich ist.

      Generell bin ich mit dem MSN sehr zu frieden. Gerade gestern ein Kleinkinder-Fotoshooting in etwas beengten Platzverhältnissen. Trotzdem konnten ich den MSN nutzen zusammen mit einer 90cm Oktabox, weil eben der Regelbereich sehr groß ist.

      Einstelllicht.

      Zur Abbrenndauer kann ich sagen, dass man zwischen dem MSN und dem Freelander schon einen ganz schönen Unterschied sieht was die Brillanz der Bilder betrifft.
      Der MSN ist einfach so schnell, dass die Fotos viel Schärfer sind bzw. wirken.

      Nachteilig ist beim MSN, dass du nach dem Ausschalten des Blitzes aufpassen mußt, dass du dir nicht die Finger verbrennst. Der wird echt verdammt heiß.

      Bereu den Kauf bisher auf jeden Fall nicht :-).

      LG nach Streich

  • Hallo Daniel,

    vielen Dank für die Arbeit!

    Auf der Suche nach einem neuen Studioblitz bin ich über Deine Rezension gestolpert, und die bewog mich dann, den 400 II zu kaufen.
    Unsere Shootingsituationen sind indoor u.a. im recht kleinen Studiozimmer, aber auch outdoor in Feld, Wald und Wiese.
    Für’s Studio war die Regelbarkeit wichtig.
    Für Outdoor, dass der Blitz auch an meinem 2kw-Generator (Honda) funktioniert und dass er HSS mitbringt.
    Beides macht er hervorragend, wenn auch wie zu erwarten, die Lichtausbeute im HSS-Modus stark abfällt.
    Mit Normalreflektor bzw. Softbox ohne Diffusortücher (Jinbei Umbrella Softbox K90) aber immer noch genügend Leistung, um aus 5-7m Entfernung gegen die Sonne aufzuhellen.
    Klasse Teil für seinen Preis, es wird nicht das letzte ausdieser Serie für uns bleiben.

    LG, Andreas

    • Hallo Andreas,

      gern geschehen. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Blitz. Bisher hat er mich noch nicht im Stich gelassen.

      Ich habe noch die Variante ohne HSS im Einsatz. Eventuell kann man die mit einem Software Update nachrüsten.

      LG

      Björn (nicht Daniel 😉 )

  • Sven
    5 Jahren ago

    Hallo, habe gerade den Testbericht gelesen. Ich selber habe mir den Jinbei DPS III 300Ws von paar Tagen gekauft und bin mir unsicher ob ich nicht doch den MSN II-V lieber nehmen sollte Der Regelbereich ist halt größer vom MSN über 7 Blenden. Der DPS hat nur 6 Blenden. Ist es eigentlich ein Nachteil dass der MSN in 1/3 Schritten regelbar ist? Der DPS ist ja in 1/10 Schritten regelbar. Auch ist der MSN das neuere Produkt. Der DPS ist glaube ich schon etwas älter, was ja nichts schlechtes bedeuten muß. Leider bringen die Chinesen immer wieder neue Versionen mit Funktionen die der Vorgänger nicht kann.
    Da ich mit Studioblitzen am Anfang bin, welcher von beiden wäre der bessere oder für die Zukunft besser, also wo man vielleicht mehr machen kann, falls die Reise von reinen Indoor-Portrait noch wo anders hingeht?

    LG
    Sven

    • Hallo Sven,

      den DPS III habe ich bisher noch nicht genutzt. Bisher bin ich mit dem MSN sehr zu Frieden, es war auch mein erster Studioblitz. Gerade der Regelbereich und das Einstelllicht waren für mich maßgeblich für die Entscheidung.

      Das es nur 1/3 Blenden sind, in dem man den MSN regeln kann, hat mich bisher nicht gestört. Diese feine Einstellung habe ich bisher nicht wirklich benötigt. Wenn du auch mit einem Strobisten Kit unterwegs bist, dann hast du ja an den meisten Aufsteckblitzen auch keine feiner Einstellung.

      Bezüglich neuer Funktionen ist die Frage, ob man das wirklich braucht. Aktuell ist HSS bei vielen Studioblitzen die neuste Technik, die vermarktet wird. Ob man das allerdings wirklich nutz, ist eine andere Frage. Man kann auch alternativ auf althergebrachte Techniken (Graufilter) zurückgreifen, wenn man mit der Synchronisationszeit ein Problem bekommt.

      Wie groß ist der der Raum, in dem die fotografierst? Wenn du genug Platz hast, dann brauchst du den großen Regelbereich unter Umständen gar nicht.

      Generell kann ich den Blitz empfehlen. Er hat mir schon sehr gute Dienste geleistet.

      LG

      Björn

      • Sven
        5 Jahren ago

        Hallo Björn,

        danke für die schnelle Antwort. Der Raum ist ca. 20 Quadratmeter groß. Bin eben nur etwas verunsichert, weil es ja heißt, dass es besser ist, wenn sich der Blitz über mehr Blenden regeln läßt (in diesem Fall 7 zu 6 Blenden) und einen größeren Regelbereich hat (1/128 zu 1/32).
        So könnte ich z.B. den 600Ws nehmen und hätte trotzdem die Möglichkeit ihn weiter runterzuregeln als den DPS 300Ws. Auch blitzt der MSN wohl die überschüssige Energie beim runterregeln nicht über die Blitzröhre ab, was der DPS aber macht. Bei Portys ist das bestimmt ein Vorteil wenn es nicht über der Blitzröhre ist. Im Studio weiß ich nicht, ob das wichtig ist. Komischerweise findet man wenig zum MSN Blitz. Ich habe nur einen polnischen Beitrag gefunden, der beide Blitze etwas verglich. So weit ich es richtig mit dem Übersetzungsprogamm verstanden habe, ist die Fernbedienung vom DPS besser, aber der MSN unterm Stich einen mehr Möglichkeiten in den Anwendungen gibt, man flexibler ist
        Habe nämlich auch gelesen, dass eine schnelle Abbrennzeit wichtig ist, damit Bilder richtig scharf werden und die ist ja beim MSN höher als beim DPS. Wie sich aber beide im Vergleich zur wirklichen Abbrennzeit und Farbtreue verhalten habe ich nichts gelesen. Kenne halt nur die Werte auf der Homepage.

        LG
        Sven

        • Hallo Sven,

          ich hab auch eine Raumgröße von ca. 25qm und eine Deckenhöhe von 2,40. Ich war schon oft froh, um den großen Regelbereich des MSN.

          Ja der Blitz ist in Deutschland irgendwie nicht so bekannt obwohl ich ihn richtig gut finde.
          Die Fernbedienung des MSN ist okay und funktioniert. Abbrennzeit ist auf jeden fall schnell und man kann Bewegungen recht gut einfrieren. Ich habe noch einen Jinbei Freeelander im Einsatz und bei den beiden sieht man den Unterschied sehr deutlich, was die Abbrenngeschwindigkeit betrifft.

          LG

          Björn

          • Sven
            5 Jahren ago

            Hallo Björn,

            der MSN ist wohl auch etwas über den DPS III angesiedelt. Hm, bin immer noch am überlegen den DPS III zurückzuschicken und doch gegen den MSN 600Ws zu tauschen. Vor allem ist ja bei der neuen MSN Version auch das Einstelllicht regelbar (auch über Fernbedienung). Für mich wäre aber eher die Fernbedienung wichtig, wenn z.B. der Blitz schon fast an der Decke ist und man nicht hinkommt. Der DPS III hat halt Knöpfe zum Regeln und der MSN einen Drehknopf. Hat wohl beides Vor und Nachteile. Wenn ich z.B. das Display nicht sehe, weiß ich, dass ich noch zwei mal die Höher-Taste drücke um die Leistung entsprechend zu erhöhen lt. Belichtungsmesser. Beim Drehknopf weiß ich nicht wie weit ich drehen muß, wenn ich keine Anzeige sehe. Keine leichte Entscheidung. Aber danke für deine Hilfe. Jetzt weiß ich zumindest, dass der MSN ein guter Blitz ist der durch die schnelle Abbrenngeschwindigkeit das Anwendungsgebiet weiter vergrößerst als nur reine Portraitfotografie.

            LG
            Sven

  • René
    4 Jahren ago

    Hallo Björn,
    da ich auf der Suche nach einem Erfahrungsbericht zum MSN war,hat mich Tante google auf Deine Seite gelotzt,übrigens eine tolle Seite mit vielen hilfreichen Berichten und sehr tollen Fotos.
    Ich habe nun die Möglichkeit in unserem Tanzstudio einen Tanzsaal von ca 30 oder 40 m² als Studio zu mieten….ja ,ich gehe mit meiner Frau immer Sonntags zum Tanzkurs:)
    Nun meine Frage zum Einstelllicht.mit 300 Watt ist es ja ganz schön hell,blendet es nicht den Models und hattest Du schon negative Erfahrungen bei runterregeln…also nur 100% oder 50% sonst aus?
    Da ich ja auch Striplight verwenden möchte müssten ja die 400 Watt zum Ausleuchten von einen Striplight 180x 35 ausreichen ..oder?
    VG René

    • Hallo René,

      schön, dass du auf meiner Seite gelandet bist und da dir meine Fotos gefallen. Du hast Glück, dass du einen Platz für dein Studio hast ;-).

      Also das Einstelllicht ist schon sehr hell, ich fotografiere teilweise nur mit dem Einstelllicht und gar nicht mit dem Blitz. Du kannst es proportional regelen (zur gewählten Leistung), voll oder ganz. Ich vermisse teilweise eine Möglichkeit das Einstelllicht separat runter zu regeln, weil es wirklich manchmal ziemlich hell ist. Allerdings musst du für ein solches Feature dann auch tiefer in die Tasche greifen. Könnte dir auch auf Anhieb gar nicht sagen, welcher der Hersteller ein solches Feature im Angebot hat.

      Die 400 Ws reichen bei mir aus, um die von dir genannte Softbox zu füllen.

      Ich hoffe ich konnte dir helfen.

      LG
      Björn

      • René
        4 Jahren ago

        Hallo Björn,
        danke für Deine schnelle Antwort.Das heißt also ,das ich das Einstelllicht regulieren kann ,je nachdem wieviel Leistung ich bei dem Blitz eingestellt habe?
        Kann ich auch wieterhin meine YN 560 für den Hintergrund verwenden?

        • Genau, du kannst das Einstelllicht so regeln.

          Die YN560 funktionieren weiterhin.

          LG

          Björn

  • 4 Jahren ago

    Viele hilfreiche Informationen aus der Praxis, Björn. Vielen Dank dafür.

    Mich persönlich interessiert die 400Ws-Version des MSN, aber auch die 600Ws-Version. Alternativ stehen für mich Geräte von Elinchrom (ELC PRO HD 500) und Priolite (PRIOLITE M500) auf der Liste. Vor allem bei Priolite kommen mir die Blitze deutlich wertiger und langlebiger vor.
    Der geplante Einsatzbereich liegt zu 70% in der Kindergartenfotografie und Schulfotografie. Insofern erfreut mich beim MSN und vor allem in dieser Preisklasse schon einmal die enthaltene Pyrex-Schutzglas-Glocke, welche bei gewerblicher Nutzung ja Vorschrift ist, jedoch nicht bei allen Herstellern inklusive ist (soweit ich es gesehen habe z.B. nicht immer bei Walimex).
    Etwas skeptisch machen mich die Kommentare hinsichtlich der Lautstärke des Lüfters und die Tatsache, dass dieser nicht temperaturabhängig läuft. Zumal bei dem starken Einstelllicht die Hitzeentwicklung nicht gerade gering ausfallen sollte.
    Apropos Hitzeentwicklung: meine Shootings belaufen sich erfahrungsgemäß auf 50 bis 300 Kinder – das bedeutet für die Blitze bei meist 3 bis 6 Stunden knallhartes Dauerfeuer. Hast Du oder einer der Kommentatoren hier Erfahrungen mit einem Jinbei unter Dauerfeuer?

    Viele Grüße
    Remo

    • Hallo Remo,

      danke für dein Feedback. Der Lüfter ist wirklich störend, ist aber bei den Priolite auch nicht wirklich so viel leiser (ich habe zu letzt in einem Mietstudio mit den Priolite fotografiert).

      Dauerfeuer habe ich bisher nicht wirklich genutzt. Aber was ich ja auch erwähnt hatte ist, dass bei schnellen Blitzfolgen die Helligkeit von Blitz zu Blitz nachläßt, weil der Jinbei auch auslöst, wenn er nicht voll geladen ist.

      Es ist für mich bei normalen Shootings kein Problem (da sind die Blitzfolgen nicht so groß) aber wenn es schnell gehen muss, dann empfände ich da schon als störend.

      Ich werde mir bei Gelegenheit einen Einchrom anschauen (vermutlich den ELB) und dann auch darüber berichten.

      Viele Grüße
      Björn

      • 4 Jahren ago

        Hallo Björn,

        in der Kindergartenfotografie wird es wohl kaum zu so schnellen Blitzfolgen kommen, als dass der Jinbei sich damit disqualifizieren würden.

        Wie sieht es bezüglich des Priolite mit dem LED-Einstelllicht aus? Die Hersteller machen wie meist nur spärliche Angaben…umrechnen geht auch nicht. Aus Deiner Erfahrung mit dem Priolite: mit welchem Halogen-Leistungsspektrum lässt es sich vergleichen? Eher 80 Watt oder eher 200 Watt?

        Viele Grüße
        Remo

      • 4 Jahren ago

        Hallo Björn!

        Irgendwo zwischen meinem PC und dem Telekom-Server wurde mein letzter Kommentar offenbar ins Daten-Nirvana umgeleitet…nun nochmal:

        Wenn Du schon mit einem Priolite gearbeitet hast, wie sind Deine Erfahrungen hinsichtlich des LED-Einstelllichts? Ist dieses sehr hell, oder eher mittelmäßig. Kann man es mit einem 150W-Halogen-EL vergleichen, oder eher mit einem schwachen 80W-Halogen-EL?

        Die Helligkeitsschwankungen des Jinbei bei schnellen Blitzfolgen wären für mich bei meinen Einsatzbereich wohl keine Disqualifikation, da ich vollständig kabellos arbeite – Funkauslösung der Blitze und Datenübertragung der Bilder via WLAN + qDslrDashboard an den direkt neben mir stehenden Laptop – das bedeutet eh immer eine Sekunde Zwangspause, welche zugleich dem Blitzset genügend Zeit fürs Wiederaufladen geben sollte.

        Jetzt gerade hänge ich ein wenig zwischen Priolite und Profoto…

        Viele Grüße
        Remo

        • Hallo Remo,

          ich habe bisher im Studio mit einem PRIOLITE M500 gearbeitet und die haben eine 300 W Halogenlampe. Die ist richtig hell.

          Ich würde persönlich zum Elinchrom greifen, wenn ich die Wahl hätte, aber das ist meine persönliche Meinung, die ich nicht mit Fakten hinterlegen kann.

          Gruß

  • Pingback:Erfahrungsbericht: Jinbei Freelander FL-II 500 - Hei-Tiki
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