Hei-Tiki

]Die Situation kennen viele Eltern (und auch Fotografen-Kolleginnen und Kollegen). Ihr möchtet Familienfotos machen, habt einen Termin vereinbart und dann gerät alles irgendwie außer Kontrolle. Die Kinder sind schlecht gelaunt und haben keine Lust fotografiert zu werden.

STRESS
Ihr habt überlebenswichtige Spielsachen zu Hause vergessen.

MEHR STRESS
Euch stehen Schweißperlen auf der Stirn und ihr versucht eure Kinder mit Engelszungen (oder Bestechungen) zur Mitarbeit zu „überzeugen“.

Konntet ihr euch in diese Situation hineinfühlen?
Für euch habe ich 11 Tipps für entspannte Familienfotos aufgeschrieben, die mir während meiner vielen Familienshootings geholfen haben. Mir ist wichtig, dass Eltern, Kinder und auch die Fotografen beim fotografieren von Familien weniger Stress und mehr Freude haben!

1. – Planung ist die halbe Miete

Je nach Größe der Familie und nach Temperament der Kinder kann es schon eine Herausforderung sein, an alles zu denken.

Deshalb stelle ich euch eine kleine Checkliste für ein Familienshooting kostenlos zur Verfügung. Wenn ihr wissen möchtet, wie ihr diese bekommt, dann schaut am Ende des Beitrags vorbei.

Überlegt euch eine passende Location…

Hier kommt es auf eure Kinder an. Für größere Kinder ist es toll, wenn man aus dem Fotoshooting ein kleines Abenteuer machen kann.
Kleinere Kinder oder etwas schüchterne Kinder finde es angenehmer in einer vertrauten Umgebung fotografiert zu werden.

Bei Neugeborenen-Shoots hat sich für mich bewährt, zu Hause Fotos zu machen. Schaut euch dazu auch den Punkt 2 zum Thema Infrastruktur an. Mit der Wahl der Location könnt ihr euch als Eltern das Leben erleichtern.

Gerne helfe ich euch mit Ideen für Locations weiter.

2. – Infrastruktur ist alles

Familienfotos von Familie Koepp und Familie Collet in KirrlachWas meine ich damit?

Ich bin selbst Vater von zwei sehr lebhaften und besonderen Kindern (4 und 6 Jahre alt / Stand heute). Jeder Ausflug bedarf (immer noch) einer gewissen Planung, damit alles wichtige dabei ist. Je kleiner die Kinder desto wichtiger wird es, möglichst viel dabei zu haben.

Deshalb empfehle ich bei ganz kleinen Kindern und Säuglingen zu Hause zu fotografieren. Man hat alles griffbereit: Wenn die Windel gewechselt werden müssen sind die einfach da. Wechselkleidung, … zu Hause in Massen vorhanden, Spielzeug …. Kistenweise und so weiter.

Die vorhandene „Infrastruktur“ sollte also auch in die Wahl der Location mit eingehen.

3. – Verkleidet eure Kinder nicht!

6Y5A9798Natürlich mag es auf den ersten Blick total schön aussehen, wenn man die kleine Prinzessin in ein tolles neues Kleid steckt, das extra für die Fotos gekauft wurde. Oder der kleine Sohn soll eine „niedliche“ Kinderkrawatte anziehen.

Jetzt möchte euer Sohn aber lieber Turnschuhe und das Star Wars T-Shirt anziehen.

Eure Tochter dann doch das Elsa Kleid vom letzten Fasching- oder ein Einhorn-Kostüm (ich habe mir sagen lassen, das Einhörner gerade angesagt sind, …)
Der Ärger ist schon vorprogrammiert, … und entspannt werden die Fotos mit Sicherheit nicht werden.

Bindet eure Kinder mit ein, welche Outfits sie gerne mitnehmen möchten. Ab einem gewissen Alter kann man auch Deals aushandeln (Wir machen Fotos in deinem Lieblingsoutfit aber auch eines mit dem Kleid für Oma und Opa).

Ein paar weitere Tipps zu Outfits findet ihr hier in meinem Blogbeitrag

4. – Spielzeug ist wichtig (und können tolle Accessoires sein)

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Lasst die Kinder zumindest das Spielzeug auswählen, dass es mitnehmen darf. Eine Puppe, ein Teddy oder ein altes verschrammtes Spielzeugauto geben euren Kleinen Halt in einer ungewohnten Situation. Und mir öffnen diese Spielsachen Möglichkeiten, mit euren Kindern zu kommunizieren und das Vertrauen zu gewinnen.

Dabei ist es wichtig, dass es eben nicht das neue Spielzeug ist, sondern das Spielzeug, zu dem euer Kind den größten Bezug hat.

5. – Nehmt euch Zeit für das Shooting

Familienfotos von Familie Herling in Wiesental

Geht nicht davon aus, dass wir in 30 min fertig sind! Meistens brauch man eine gewisse Zeit, um einander kennen zu lernen und das Vertrauen der Kinder zu gewinnen.

Oder wir müssen kurze Pausen machen, in denen wir schon einmal die ersten Ergebnisse bewundern können.

6. – Sucht euch eine passende Uhrzeit für euer Fotoshooting raus.

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In der Fotografie ist Licht einfach alles. Gerade wenn man draußen fotografiert. Die Stunden am frühen Morgen oder am späten Abend sind hier einfach die beste Zeit. (Warum das so ist, könnt ihr hier nachlesen

ABER richtete die Zeit für euer Fotoshooting besser an eurem persönlichen Timing aus. Denn Was nützt das beste Licht, wenn das Kind sich einfach nicht fotografieren lassen möchte?

Ein Beispiel:
Euer Kind ist Freitag abends total fertig von Schule und Kindergarten? Also ist das kein gutes Timing für ein Shooting.

Ein anderes Beispiel:
eure Kinder gehen um 20 Uhr ins Bett (vielleicht nach einem all-abendlichen Kampf). Dann macht es wenig Sinn, dass wir uns um 19:00 zum Shooting treffen.

Überlegt einfach für euch, welche Uhrzeit und welchen Wochentag am besten passt. Dann schreibt mir einfach und wir schauen nach einem passenden Termin.

7. – Bitte bleibt bei Krankheit zu Hause!

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Ein krankes Kind (oder Elternteil) hat nichts beim Fotografen zu suchen. Basta!

Gerne können wir einen neuen Termin vereinbaren.

8. – Sagt bitte nicht „lächle doch mal“ zu eurem Kind…

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Wenn ich mit Eltern spreche, dann möchten die meisten ungestellte und authentische Fotos Ihrer Kinder. Das bedeutete aber auch in Konsequenz, dass ein Kind vielleicht auf den Fotos nicht lächeln wird.

Viele Eltern erziehen Ihre Kinder regelrecht dazu, ein Lächeln zu zeigen, sobald eine Kamera in der Nähe ist.

Kinder sind kleine Menschen. Und wie jeder Mensch haben auch Kinder schlechte Tage. Nur im Gegensatz zu uns Erwachsenen zeigen Sie es sehr offen.

Es ist jedes Mal eine Herausforderung, diese antrainierte Lächeln zu durchbrechen und hinter die Maske zu blicken. Sehr häufig gelingt es mir die Kinder im Gespräch und gemeinsamen Spiel zu einem natürlichen Lachen zu bringen. Bei einigen gelingt es mir dennoch nicht.

Nun die Frage an euch, was möchtet ihr haben, ein Foto eures Kind mit einem gestellten unnatürlichen Lächeln, das jeder Betrachter sofort erkennt?

Oder ein Foto von euerm schmollenden Kind, das ihr euch gemeinsam noch in Jahren anschauen werdet und im Nachhinein gemeinsam darüber lachen könnt?

9. – Lasst die Kinder Kinder sein!

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Eure Kinder werden während des Fotografierens Quatsch machen.

Kinder im Vorschulalter haben eine Aufmerksamkeitsspanne von gerade einmal 5-10 Min (ich hab mir sagen lassen, dass es bei Teenagern ähnlich ist).

Vielleicht möchtet ihr ja gemeinsam mit euren Kindern Quatsch machen?

10. – Druckt eure Fotos aus

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Heut zu Tage drucken immer weniger Menschen Fotos aus, sondern haben diese auf Ihrem Smartphone, Tablet oder PC gespeichert … und dort bleiben die Fotos dann.

Macht ein schönes Album oder ein kleines Fotobuch eures Shootings. Das könnt ihr dann gemeinsam anschauen.

11. – Habt Spaß beim Shooting!

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Dazu muss ich nicht mehr sagen, oder?

Fazit

Danke, dass ihr euch den Blogbeitrag so aufmerksam bis zum Ende durchgelesen habt. Ich hoffe ich kann euch dabei helfen, dass eure nächsten Familienfotos entspannt werden.

Wenn euch diese Tipps gefallen haben und Ihr andere kennt, denen ihr damit vielleicht das Leben vor einem Fotoshooting erleichtern könnt, dann schickt ihnen doch einfach den Link zu diesem Beitrag.

Die Checkliste

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